Montag, 18. Dezember 2017

 

Skrupel- oder Ahnungslos?

M U S S    D A S    W I R K L I C H    S E I N   ??? 

AK (Aujeszkysche Krankheit) ist zur Zeit in aller Munde - sowas ist eine absolute Sauerei.

 

Es ist durchaus gängige Praxis, dass Jagdpächter Reste vom Aufbruch erlegten Wildes im Wald zurücklassen. Die Gründe dafür sind vielfältig. ABER muss es wirklich sein, dass man zwei erlegten Wildschweinen vor Ort Kopf und Haut (Fell) abzieht und nur wenige Meter neben den Wegen liegen lässt?
Diese beiden lagen am Wochenende lediglich 4 m bzw 10-12 m neben einem Hauptweg auf freier Wiesenfläche...gefunden oberhalb der alten Merlenbacher Sandgrube in Richtung Lauterbach.
AK ist z.Zt. in aller Munde, Jagdpächter wurden gebeten von jedem erlegten Schwarzwild Proben einzureichen um diese auf Aujeszky testen zu lassen, kostenfrei.

AK ist für Hunde immer tödlich, der Sauenkopf liegt in freier Wildbahn herum. Hunde wittern des Kadaver-Teil lange bevor der Mensch überhaupt realisiert, was da liegt. Selbst Hunde die an der Schleppleine geführt werden, überbrücken diese Entfernung problemlos bis der Halter reagieren kann.
Natürlich ist das für jede Hundenase interessant was da liegt...ob jagdintereressierter Hund oder nicht. Im Zweifelsfalle kann dieses Interesse sein Todesurteil sein. Das Lecken an der Schweineschnauze kann bereits zur Infizierung mit Aujeszky ausreichen, denn gerade die Schleimhäute sind hochinfektiös. Das Virus überlebt je nach Witterung monatelang auch ohne lebenden Wirt.

 

Leider ist mir der betreffende Pächter unbekannt, den zuständigen Revier-Förster habe ich noch nicht erreicht.
Entweder ist dem Verursacher nicht bewusst was er da tut (was schon schlimm genug wäre, aber viele Waidmänner sind da völlig desinformiert) oder aber...den Gedanken möchte ich jetzt gar nicht weiter spinnen.

 

Leute, passt auf eure Hunde auf...leider sind wir auf ein solches Fundstück nicht zum ersten Mal gestossen.

Mehr Information zu Aujeszky hier

 


Montag, 27. November 2017

 

Zwei Hunde im Nord-Saarland positiv auf AK 

Im nördlichen Saarland wurden letzte Woche zwei Hunde mit Verdacht auf die Aujeszkysche Krankheit eingeschläfert. 

Dieser Verdacht hat sich nun bestätigt, beide Hunde wurden positiv auf AK getestet.

Leider ist mir nicht bekannt, ob es sich bei den Hunden um jagdlich geführte Hunde oder um Begleithunde handelte.

 

In den letzten 10 Jahren wurden bundesweit keine 20 Fälle registriert, in denen sich Hunde mit AK infizierten.

Drei Hunde innerhalb eines Kalenderjahres in einem kleinen Bundesland wie dem Saarland mutetet sich da schon als sehr viel an.

 

Quelle: Facebook 



Donnerstag, 16. November 2017

 

AK-Virus (Aujeszkysche Krankheit) im Saarland nachgewiesen

 

Nun ist es amtlich, unser heimisches Schwarzwild ist Träger des Aujeszky Virus...von 302 getesteten Proben erlegter oder verendeter Wildschweine trugen 27 das für Hunde und Katzen IMMER tödliche SHV-1 Virus.

 

Träger des Virus können sowohl Haus- als auch Wildschweine sein. Deutschland gilt seit 2003 im Hausschweinbereich   als   Aujeszky-frei,   durch   Fleisch-


importe aus dem Ausland kann jedoch belastetes Fleisch nach Deutschland gelangen.

Die Ansteckung erfolgt bereits durch Tröpfcheninfektion (d.h. der bloße Kontakt zu Schwarzkitteln kann bereits ausreichen) oder durch den Verzehr von rohem, belastetem Schweine- / Wildschweinfleisch sowie durch Schweiß (Blut) betreffender Tiere.

Für Barfer: Niemals rohes Schwein verfüttern. Auch das Verfüttern von rohem Schinken sollte tabu sein. Vorsicht ist auch bei getrockneten Schweineohren geboten. Diese sollte immer heißgetrocknet sein. Einfaches räuchern reicht nicht aus! (geräucherte Ohren erkennt man am typischen Geruch nach rohem Räucherschinken).

 

Eine Ansteckung für Hund oder Katze bedeutet den sicheren Tod. Eine Impfung oder Therapie gegen/von AK ist NICHT möglich. Der Tod tritt ca. 5 - 7 Tage nach Ansteckung ein.

AK ist für den Menschen ungefährlich.

 

Eine Abtötung des Virus kann durch Erhitzen mit mind. 80°C Kerntemperatur oder durch Einfrieren der Produkte bei mind. -20°C über einen Zeitraum von mind. 6 Wochen erfolgen.

 

Quelle: http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/wildschweine_saarland_pseudowut100.html

Fehler im Bericht: Im Sommer 2017 ist ein Jagdhund im Raum Perl/Nennig an AK verendet

 

Mehr Info zu Aujeszky hier !

 

 


Sonntag, 08. Oktober 2017

 

Giftköder Öhlbühler Strasse Waldmohr

 

Bereits vor 14 Tagen wurde ein Dobermann-Rüde auf eingezäuntem Freigelände vergiftet.

Der Besitzer stellte Anzeichen einer Vergiftung fest, der Rüde verstarb beim Tierarzt, der Rattengift als Todesursache feststellte.



Sonntag, 14. Mai 2017

 

Erhöhte Aufsichtspflicht für Hundehalter im letzten Drittel der Brut- und Setzzeit

 

So langsam erreichen wir die finale Phase der diesjährigen Brut- und Setzzeit. In Wald und Flur blüht es, Sträucher und Büsche werden undurchsichtiger, die Wiesen werden höher. Die Gefahr in dicht bewachsener Natur auf von Muttertieren abgelegte Kitze zu stoßen steigt stetig.

Auch dicht am Wegesrand können nun Rehkitze in Büschen und Sträuchern abgelegt sein, auf hoch wachsenden Wiesen sollte Hunde nicht mehr frei laufen.

Bitte beachtet, dass der alleinige Kontakt abgelegter Jungtieren zu Hund (und Mensch) dazu führen kann, dass das Muttertier ihr Junges verstößt !!! 

Nach Landesjagdgesetz Saarland dürfen Hunde, die sich nicht auf den Wegen oder in direkter Nähe davon und nicht sicher abrufbar sind, in der Zeit vom 01.03. - 30.06. nur angeleint in Wald und Flur geführt werden.


Mehr Information zur Brut- und Setzzeit hier

 


Samstag, 01. April 2017

 

"BRAVECTO" gerät weltweit in Verdacht Epilepsie hervorzurufen

 

Das Anti-Zeckenmittel BRAVECTO, eine Kautablette mit 6-monatigem Wirkstoffdepot, ist weltweit in Verdacht geraten, bei damit behandelten Hunden Epilepsie hervor zu rufen. Zahlreiche Hunde sind dabei angeblich auch bereits gestorben.

BRAVECTO besitzt keine repellierende, heißt abwehrende Wirkung - der Wirkstoff tötet die Zecken lediglich nach einer gewissen Zeit ab, wenn sie bereits am Hund anheften.

 

Anbei der Link zu, RTL-Punkt 12 Bericht:   Bravecto - RTL Punkt 12

 

Anmerkung: Alle chemischen Zeckenmittel, ob On Spots, Halsbänder oder orale zu gebende Mittel enthalten Pestizide !!!  Bitte damit immer behutsam umgehen.

 


Samstag, 01. April 2017

 

Anzahl der Zecken nimmt langsam zu

 

 

Nachdem es in den letzten Wochen im Warndt-Gebiet verhältnismäßig ruhig in Sachen Zecken war, scheinen die Plagegeister so langsam wieder munter zu werden.

Bereits heute morgen musste ich während des Gassi 5 Zecken von meinen Hunden sammeln, bei dreien handelte es sich, wie im Foto zu sehen, um die gefährliche Auwaldzecke.

Die Auwald-Zecke kann u.a. auch die Babesiose übertragen - eine Infektionskrankheit die bei zu später Diagnose durch Anämie binnen weniger Tage zum Tode führt.

Zu Erkennen sind Auwald-Zecke an z.B. einem relativ harten  und  kantigem  Chitin-Panzer,  der  charaktistischen 


Zeichnung am Rücken (je nach Geschlecht dunkel oder hell). Ebenso ist diese Zeckenart im Vergleich zum gemeinen Holzbock recht flink.

 

Ich empfehle abgepflückte Zecken sofort unschädlich zu machen (nicht lebend in den Wald werfen und auch nicht die Toilette runter spülen). Ich persönlich verbrenne die Zecken sofort auf meiner Hand.

 


Mittwoch, 29. März 2017

 

Giftköder Beckingen / Hausstadt

 

Auf einem Privatgrundstück im Beckinger Ortsteil Hausstadt wurde ein mit Schrauben präpariertes Salami-Stück von der Haushündin aufgenommen und später wieder hervor gewürgt. Laut Angaben der Halterin kann die die 10-jährige Hündin die präparierte Wurst nur auf dem Grundstück aufgenommen haben, wo sie sich zuvor für eine Stunde gemeinsam aufhielten.

Ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt läuft.

 

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Wurstköder in diesem Bereich  ausgelegt wurden. Ob es sich um eine gezielte Aktion (evtl. aus der Nachbarschaft) oder aber um die zufällige Sichtung eines hier beheimateten Hundes während der "Streife" des Hundhassers konnte noch nicht ermittelt werden. 

  



Sonntag, 26. März 2017

 

Giftköder Raum St. Ingbert / Scheidt / Ensheim

 

Einer Veröffentlichung des SAARFORST zufolge wurden in den Waldbereichen Scheidterberg, Bartenberg, Gehlberg sowie im Revier St. Ingbert in den Bereichen Staffel, Grumbachtal und Ensheimer Gelösch Giftköder ausgelegt und auch bereits durch Hunde aufgenommen. Es ist zu vermuten, dass auch in anderen Bereichen Köder ausgelegt wurden

 

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Sbr-Brebach unter der Tei. 0 681 - 98 72

oder an den SAARFORST:

Revierleiter Scheidterberg, Carsten Federspiel

(0175 - 22 00 802)

Revierleiter St. Ingbert Süd, Michael Weber

(0160 - 96 31 46 10)

 



Sonntag, 26. März 2017

 

Giftköder in Rehlingen - Parson Russell-Terrier verstorben

 

Während eines Spaziergangs im Bereich der Rehlinger Saarschleuse (Saar-Leinpfad) nahm ein Parson-Russell-Terrier am 24. März einen Hackfleisch-Köder auf. Das Tier musste einige Stunden später eingeschläfert werden.

Die genaue Örtlichkeit konnte nicht ermittelt werden. mutmaßlich war der Köder mit Schneckenkorn präpariert.

 

Sachdienliche Hinweise bitte an die Wasserschutzpolizei unter der Tei. 0 68 31 - 76 99 373

 

An dieser Stelle nochmals die Bitte, gefundene Giftköder niemals zu entsorgen sondern diese als Beweismittel sicher zu stellen und bei den zuständigen Behörden anzuzeigen!

 



Dienstag, 14. März 2017

Gesucht !!!

 

Tierquäler in Nohfelden

 

Am Sonntag, den 12 März wurde auf dem Friedhofsparkplatz im nordsaarländischen Nohfelden ein etwa 50 - 55 Jahre alter Mann (ca. 175 m groß, kurze; graue Haare) dabei beobachtet, wie er seinen Hund an den Ohren empor zog bis dieser keinen Boden mehr unter den Füßen hatte. Dabei schlug und tritt er auf den Hund ein, der laut winselte.

Ein Zeuge, der den Unbekannten aufforderte dies sofort zu unterlassen. wurde daraufhin ebenfalls bedroht. Danach entfernte sich der Unbekannte.

Bei den Hund handelte es sich nach Zeugenaussagen um einen mittelgroßen Hund mit Schlappohren, Rasse ist leider nicht bekannt.

In Begleitung des Tierquälers befand sich eine Frau mit schulterlangen, schwarzen Haaren; etwa Mitte 40 sowie ein etwa 7-jähriges Kind. 

 

Die Polizei ermittelt in diesem Fall. Meldungen zur Identität der gesuchten Person bitte an die Polzeiinspektion Nordsaarland in Wadern (0 68 71 - 9 00 10)

oder den Polizeiposten in Türkismühle (0 68 52 - 90 90)

 

Nachtrag:

Die Tierschutz-Organisation PETA wurde auf diesen Fall aufmerksam und hat 1.000 Euro Belohnung für entscheidende Hinweise auf die Identitätsermittlung des Unbekannten ausgesetzt.

Kontakt zu PETA: 0 15 20 - 7 37 33 41